Der Gesetzgeber schreibt folgende  Untersuchungen für die

VERLÄNGERUNG des LKW - Führerscheins vor:

 

  • Ärztliche Untersuchung mit Bescheinigung nach Anlage 5.1 FEV

Als LKW - Fahrer müssen Sie zum Führen eines Fahrzeuges, die gesundheitliche Eignung vorweisen können.  Die Anlage 4 der FeV "Eignung und bedingte Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen" enthält konkrete Bewertungen von Krankheiten und deren Auswirkungen auf die körperliche Eignung. Die Untersuchung der körperlichen Eignung dient dem Erkennen von Krankheiten,  die die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können. Dazu gehören, eine körperliche Untersuchung, Blutdruckmessung, Urinuntersuchung, die Anamnese, Ärztliche Befundung und medizinische Dokumentation. Gibt es Hinweise auf Erkrankungen, sind ggf. noch weitere Untersuchungen nötig.

  • Untersuchung des Sehvermögens


Diese Untersuchung dient dem Erkennen von nicht ausreichenden Sehfunktionen, z.B. eine schlechte Sehschärfe oder ein eingeschränktes Gesichtsfeld.

Diese Untersuchungen des Sehvermögens werden bei uns gemacht:

-   Mit dem Sehtestgerät werden die Tagessehschärfe und das räumliche Sehvermögen untersucht

-   Das  Farbsehvermögens erfolgt mittels Farbsehtafeln.

-   Die Prüfung des Gesichtsfeldes ist etwas aufwendiger und geschieht an einem extra Gerät, dem sog. Perimeter.

Wichtig für die Untersuchung ist es, dass Sie Ihre Sehhilfen für die Ferne und Ihren Brillenpass und Ihren Personalausweis mitbringen!


 

Als LKW - Fahrer  müssen Sie im Straßenverkehr gut sehen, können jedoch bestehende Fehlsichtigkeit durch Sehhilfen ausgleichen. Die Korrektur mit Brille darf dabei max. plus 8,0 Dioptrien betragen, sonst müssen Sie Kontaktlinsen tragen. Sie erhalten eine Bescheinigung nach Anlage 6.2 FEV  über einen Sehtest und über eine Gesichtsfeldprüfung (Perimetrie).